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Q UEENSLAND |
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Von der
unwahrscheinlich tief beeindruckenden Uluru-Gegend kommend, freuen wir
uns jetzt darauf, den nördlichen Teil von
Queensland
zu erkunden.
Am 17. April
1994 landen wir in Cairns, nehmen unseren Mietwagen in Empfamg und finden
gleich darauf ein tolles Appartment, in dem wir 6 Tage lang bleiben.
Wie
anders war doch Queensland! Vom Balkon unseres Appartments haben wir einen
tollen Ausblick auf den Pazifik und die exotische Landschaft. Die tief
grüne Umgebung ist eine Augenweide, wir konnten uns gar nicht
sattsehen.
Mehr über die Geschichte Queenslands
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Cairns
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Cairns, Stadt an der
Nord-Ost-Küste des Staates Queensland, Australien an der Trinity Bay, ca.
1800 km nördlich von Brisbane. Cairns ist eine der am meisten wachsenden
Städte Australiens. Ausser das die Stadt ein regionaler Mittelpunkt
für Holzverarbeitung, Molkerei- und Zuckerproduktion ist, ist Cairns auch
ein sehr wichtiges Touristenziel mit ca. 800.000 Besuchern pro Jahr. Die Stadt
ist das südliche Tor zur wilden, spärlich besiedelten Cape York
Halbinsel. Die feuchte tropische Gegend von Queensland und dem Great Barrier
Riff Marine Park ist nahe der Stadt.
Wälder bedecken die Berge, von
denen Cairns umgeben ist und unterstützen somit die holzverarbeitende
Industrie. Im Haupthafen von Cairns wird mit grossen Mengen Zucker, Holz und
landwirtschaftlichen Exportgütern gehandelt. Barron River Gorge, ein
Wasserkraftwerk ist ganz in der Nähe. Die Stadt ist aber auch ein
wichtiger Mittelpunkt für Grossfischerei. Der internationale Flughafen
wurde 1984 eröffnet.
Der britische Endeckungsreisende und Seefahrer
James Cook hat der Trinity Bay am Trinity Sunday 1770 seinen Namen gegeben.
Diese Gegend, die nun Cairns heisst, wurde 1876 von Europäern besiedelt.
Die Ansiedlung wurde nach William Wellington Cairns benannt, welcher in den
1870ern der Gouvaneur von Queensland war.
Cairns wurde 1885 als ein Ort und
1923 als eine Stadt handelsgesellschaftlich eingetragen.
Am nächsten Morgen fahren
wir die Küste hoch Richtung Norden und entdecken Trinity Beach. Nachdem
ich soviele überfüllte Strände aus anderen Ländern kenne,
kann ich fast nicht glauben, was ich da zu sehen kriege. Dieser Strand war ein
Traum. Menschenleer, mit einer sanft heranrollenden Brandung, liegt er
unmittelbar vor dem Regenwald. Barfuss schlendern wir am Meeresrand entlang,
erfreuen uns an dem weiten Blick zum Horizont. Es ist angenehm warm und wir
geniessen die Freiheit, den Wind und das Meer.
Trinity Beach ist zu
unserer Linken eingerahmt von schwarzen Felsen, die ich natuerlich sogleich
besteigen muss und habe einen noch schoeneren Ausblick. Weiter draussen im Meer
erheben sich kleine Felsinseln aus dem Wasser. Wie schön wäre es,
hier ein Haus zu haben.......
Im Hintergrund hören wir den Schrei des
Kookaburra Vogels, der sich wie ein Lachen anhört. Wir sitzen nur da,
gehen in uns und sind uns wiedermal einig, dass irgendetwas anders ist auf der
Südhalbkugel. Der Geist Australiens ist einfach überall hier zu
spüren.
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Wir fahren weiter, vorbei an
Hartley`s Creek, einer Krokodilfarm, nach Port Douglas. Und was sehen wir? Ein
total putziges Ministädtchen mit netten Bistros, Bars und Geschäften,
in denen sehr viel einheimische Kunst angeboten wird. Es ist ein Genuss vor
einem der Cafes zu sitzen, die Sonne zu geniessen und den unzähligen
Papageien zuzuhören.
Es ist einfach atemberaubend grün
überall, Pflanzen wachsen in einer unglaublichen Vielfalt hier. Wir
entdecken eine kleine Reiseagentur und buchen eine Reittour durch den Regenwald
für den nächsten Tag.
Auf dem Rückweg nach Cairns halten
wir an einem schönen Aussichtspunkt, wo wir auf einen weiteren einsamen
Strand hinunter blicken. Natürlich finden wir den Weg zu diesem Strand und
sehen, während wir nach Muscheln suchen, einen herrlichen Sonnenuntergang.
Sigrid macht eben ihre erste Begegnung mit einem Krebs. Wie könnte es
anders sein, es ist paradiesisch hier. Aus dem Regenwald plätschert ein
kleiner Fluss direkt in den Pazifik. Es sieht so schön hier aus, wir
wollen gar nicht mehr nach Hause. Man kommt wirklich ins Überlegen. Ich
kann mir im Moment nicht vorstellen, zuhause auf meinem Balkon zu stehen und
den Ausblick zu geniessen, womöglich noch bei nasskaltem Wetter.
Sehr
zufrieden setzen wir die Fahrt nach Cairns zum Abendessen fort.
Später in der Nacht wird es noch sehr lustig. Wir sitzen lachend im Nachthemd auf dem Bett und üben wie man die Zügel eines Pferdes hält, schliesslich wollen wir uns ja für den nächsten Tag vorbereiten.
Um 8 Uhr am nächsten
Morgen stehen wir auf und haben genug Zeit für Frühstück und ein
bisschen Lümmeln an einem der Strände auf dem Weg zur Pferderanch.
Das Wasser an diesem Strand ist so flach und ich lege mich in den Sand und
lasse die kleinen Wellen über mich spülen. Ein erfrischendes
Gefühl.
Nun ist es Zeit, nach Mowbray Valley aufzubrechen. Die Ranch,
wo wir Kevin, unseren Begleiter für den Tag treffen, liegt idyllisch im
Regenwald. Nachdem wir uns Jeans und Stiefel angezogen haben, werden wir
unseren Pferden vorgestellt. Meins heisst Dakota und sieht ganz lieb aus.
Aus den Augenwinkeln beobachte ich meine Freundin, da ich ja weiss, dass sie
noch niemals auf einem Pferd gesessen hat, und hoffe, sie würde nicht
zuviel Angst haben und den Ritt geniessen können. Aber sie macht ihre
Sache gut und entspannt sich auch nach einer Weile. Ich bin natürlich auch
ein bisschen aufgeregt, denn es ist schon lange her, seit ich auf einem Pferd
gesessen habe.
Ausser uns und Kevin reitet noch ein Paar aus Brisbane mit.
Wir reiten los. Der Weg führt entlang den Zuckerrohrfeldern tiefer in den
Regenwald. Der Wald wird immer dichter, die Wege sind so schmal, dass wir uns
mit den Händen von den Bäumen wegdrücken müssen, um uns
nicht die Knie an den Stämmen anzuschlagen.
Nach einer Weile kommen
wir an einem riesigen Spinnennetz vorbei und natürlich sitzt die fette
schwarze Spinne lauernd genau in der Mitte. Sie ist bestimmt 6 cm gross,
hängt in unserer Kopfhöhe und wir müssen genau dran vorbei
reiten. Sehr abenteuerlich, denn ich mag Spinnen nicht sonderlich, besonders
nicht die in Australien, wo man nie weiss, welche giftig sind. Es geht weiter
durch einen Bach, wo wir eine gelbe Wasserschlange sehen. Mein Pferd bleibt
natürlich interessiert stehen und beobachtet die Schlange in aller Ruhe,
während ich nur hoffe, nicht genau hier und jetzt vom Pferd zu
fallen.
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Der Regenwald ist herrlich, total ineinander verwurzelt, überall hängen Lianen runter. Wir reiten über Stock und Stein bergauf. In einem ziemlichen Dickicht steigen wir ab und binden die Pferde an die Bäume. Nach einer Erfrischung machen wir einen kleinen Spaziergang zu den Mowbray Wasserfällen. Über Steine und Felsen, sogar durchs Wasser, unter umgefallenen Bäumen durchkriechend, erreichen wir einen Tümpel, in den sich von oben in herrlicher Schönheit über schwarzen Fels ein Wasserfall ergiesst. Hier könnte ich ewig sitzenbleiben.
Kevin zeigt uns die
berühmten Ameisen mit dem grünlichen Hinterleib. Sie krabbeln an
einem der Baumstämme. Er fängt eine mit 2 Fingern und jetzt kommt`s:
Das habe ich schonmal in einem Australienfilm gesehen und wollte es nicht
glauben. Ich denke, Kevin isst die Ameise, aber er hält sie vorne fest,
drückt mit den Zähnen ein bisschen den Hinterleib zusammen und nimmt
somit die austretende Flüssigkeit auf, die angeblich nach Limonen
schmecken soll. Natürlich will er, dass wir das auch mal versuchen, aber
mich ekelt es so sehr........nein, Danke. Die beiden aus Brisbane versuchen es
und bestätigen mir, dass es nach Limone schmeckt. Bei aller Liebe, aber
ich mache das nicht, ich fasse nicht mal eine Ameise an, pfui! Kevin fängt
eine und will mir die Flüssigkeit auf den Finger drücken, damit ich
sie ablecken kann, aber nicht mal das bringe ich fertig und ziehe meine Hand
zurück.
Schon kommt die nächste Überraschung, diesmal
für Sigrid. Ein grasgrüner Frosch sitzt auf einem Stein. Er sieht
künstlich aus und hat Glotzaugen. Meine Freundin rennt gleich schreiend
davon, denn sie kann nicht mal über einen Frosch reden, geschweige denn
einen sehen, so sehr ekelt sie sich davor. Kevin fasst den Frosch an, ich kann
das natürlich auch nicht fassen. Plötzlich hüpft er Kevin ans
Hemd und ich sehe, dass es ein "lieber" Frosch zu sein scheint. Aber ich
verstehe es trotzdem nicht, wie man sowas anfassen kann. Sigrid ist immer noch
in sicherer Entfernung, haha
Es ist Zeit für den Abstieg,
unsere Pferde warten geduldig auf uns. Unterwgs halten wir auf einer grossen
Lichtung an. Kevin will mit uns galoppieren, aber nur, wer will. Da Sigrid
nicht möchte, muss sie vom Pferd steigen und es halten, damit es nicht uns
anderen hinterher läuft. Wir reiten davon und da steht sie allein mit
ihrem Pferd. Was jetzt wohl unangenehmer für sie ist, alleine hier mit dem
fremden Pferd zu stehen oder halbseitig auf dem galoppierenden Pferd zu
hängen? Der Galopp macht mir riesig Spass, es ist schon soooo lange her
und ich geniesse den Wind in den Haaren, die Geschwindigkeit und das
Geräusch der Hufe. Aber wir kommen gleich nach ein paar Minuten
zurück und setzen alle zusammen unseren Ritt zur Ranch fort.
Auf der
Ranch satteln wir unsere Pferde ab, essen noch eine Kleinigkeit und bedanken
uns bei Kevin für den schönen Tag.
Später, als ich dusche, entdecke ich riesige blaue Flecken an den Innenseiten meiner Oberschenkel. Na prima, und übermorgen muss ich einen Badeanzug anziehen, da wir eine Bootstour aufs Great Barrier Reef gebucht haben. Juchu!
Am Morgen des 21. April stehen wir schon um 7 Uhr auf. Ich dachte, ich müsste jede Minute sterben, denn die Nacht war besonders lang, aber nicht zum Schlafen. Wir waren gestern noch ewig unterwegs. Nun werden wir zum Bahnhof gebracht, wo wir den Zug nach Kurranda besteigen. Die Strecke ist wunderschön. Der Zug quält sich über 40 Brücken und durch 15 Tunnels steil nach oben.
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Wir haben auf dem Weg tolle
Ausblicke hinunter zum Meer und auf viele kristallklare Wasserfälle.
Kurranda village liegt ganz oben am Berg. Wir haben es erreicht und schlendern
über den Markt, wo an unzähligen Ständen jeder denkbare
Krimskrams, aber auch tolle Kunst der Aborigines verkauft wird.
Nach
diesem Aufenthalt fahren wir in einem Bus weiter durchs Atherton
Tableland.
Das Atherton Plateau, eine abgelegene Hochlandebnene, liegt am nördlichen Ende der "Great Dividing Range".
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Die Tour geht über Mareeba
und Tolga durch eine sanft geschwungene Grashügellandschaft. Es sieht ein
bisschen aus wie in der Toskana, einfach traumhaft schön. Am Lake Barreine
schliessen wir uns einer Bootsfahrt an, wo wir Pelikane und
Wasserschildkröten im glasklaren Wasser sehen. Was für eine
idyllische Gegend!
Bei Malanda machen wir einen Stop um uns die Landschaft
und die Millaa, Millaa Falls anzusehen. Ich sehe hier mein Traumhaus und es hat
auch noch ein "For sale" Schild dran.
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Genau hier und jetzt
beschliesse ich, dass ich in Queensland leben möchte. Es ist ein
wunderbares Land um in Frieden zu leben. Wenn ich jetzt nur den grossen
Geldbeutel dabei hätte, hier könnte ich es aushalten.
Naja, es
kam alles anders und ich lebe nicht in Queensland, sondern in Kalifornien, wo
es auch wunderschön ist. Aber ein kleiner versteckter Traum wird
Queensland für mich immer bleiben..... ein Haus umgeben von
Grasland......
Mehr über den Daintree National Park
Freitag, 22. April.
Heute
befinden wir uns auf einer Bootsfahrt am Daintree River, wo wir doch
tatsächlich ein Krokodil sehen. Der Fluss ist umgeben von dichtem,
tropischem Regenwald. Wir lauschen den fremden Geräuschen um uns.
Danach gibt`s in einer Dschungel Lodge Tee und Kekse.
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Die Fahrt geht dann noch weiter
durch den Regenwald. Hier und da halten wir und unternehmen kleinere
Wanderungen, wo natürlich wieder Spinnen zu sehen sind. Die Natur hier ist
einfach überwältigend.
Später nehmen wir an einem tollen
Barbeque teil und fahren weiter nach Cape Tribulation.
Cape Tribulation (where rainforest meets the stream)
Dieser Regenwaldtyp ist von komplexen Rankengewächsen beherrscht, welche den Höhepunkt der Komplexität hier in dieser Gegend Australiens erreichen. Hier sind Wälder bis hinauf zu 100 m Höhe noch vollkommen unberührt Der Regenwald bietet hier eine Vielfalt an Lebensraum wie Mangrovenbäume (über 30 verschiedene Arten), über litoralen Regenwald hin zu verwitweten sclerophyllen Wäldern an trockeneren Gefällen.
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Der Weg entlang der Alexander
range bietet sagenhafte Ausblicke und, durch kleine Siedlungen fahrend, gelangt
man in die Wildnis.
Am Coconut Beach, wo der Regenwald bis zum Ozean
reicht, baden wir in einem kristallklaren Flüsschen. Wir sitzen am weissen
Strand, unsere Zehen im Sand eingegraben und staunen über diese
wundervolle Landschaft. Hier herrscht noch unberührte natürliche
Schönheit, das Paradies.
Als wir uns auf nach Cairns machen, sagen
wir uns, dass wir heute wieder einen absolut traumhaften Tag erleben
durften.
Heute ist Samstag, der 23.
April. Diesen Tag werden wir nie vergessen. Aus einem ganz bestimmten Grund,
werden wir diesen Tag nie vergessen.
Ich möchte hier nicht näher
darauf eingehen, was passiert, wenn man seekrank wird. Jedenfalls ist uns
beiden das passiert und wir wollten wirklich sterben. Ich persönlich hatte
noch nie vorher so etwas erlebt und es war die Hölle. Naja, irgendwann
ging es mir besser und ich konnte die Fahrt und das klare Wasser doch
einigermassen geniessen. Sigrid und ich nahmen zumindest an einer Fahrt im
"glass bottom boat" teil und konnten uns so die Farbenpracht des Riffs von oben
betrachten.
Sonntag, 24. April. Ein weiterer Teil unseres Urlaubes, der uns immer in Erinnerung bleiben wird, ist vorbei und wir landen in Brisbane. Mit unserem Mietwagen fahren wir hinauf zur Hervey Bay, wo wir auch ohne Schwierigkeiten ein Appartment finden. In dem Ort selbst gibt es nicht viel zu sehen, deshalb buchen wir eine Fahrt nach Fraser Island für den nächsten Tag.
Fraser Island ist absolut cool.
Mit einer Fähre setzen wir über und verbringen den ganzen Tag auf der
riesigen Sandinsel. Ich liebe diesen Strand, der ca. 100 km lang ist und auf
dem man mit dem Jeep entlangbrausen kann. Aber bevor wir dorthin kommen,
müssen wir erstmal auf der sandigen Einbahnstrasse, einen umgefallenen
Baum auseinander sägen um weiter fahren zu können.
So machen wir
nun also die Tour in einem 4WD (Vierradantrieb) am Strand entlang, halten an,
um die Sanddünen anzusehen, die total faszinierend sind. Das Meer hier
sieht einladend und berauschend aus, nur leider darf man nicht ins Wasser, denn
überall wird auf Schildern vor den giftigen und tödlichen Quallen
gewarnt, die während der Sommerzeit von Papua/Neu Guinea kommen. Es war
zwar schon mittlerweile Herbst, doch ich denke, man hat dort seine Erfahrungen
und will sicher gehen. Es war aber ebenso schön, an dem gigantisch grossen
Strand zu sitzen und den riesigen Wellen zuzusehen.
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Wir fahren weiter zu einem der
40 Süsswasserseen auf der Insel, Lake McKenzie.
Ich habe nie
Schöneres gesehen. Umrahmt von Regenwald, der auf der Sandinsel
erstaunlicherweise vorherrscht, liegt Lake McKenzie an einem alabasterweissen
Strand, von wo aus man auf das azurblaue bis emeraldgrüne, glasklare
Wasser blickt. Der See spiegelt Farben in den schönsten Nuancen wieder. Es
ist unglaublich, unfassbar herrlich dort.
Nun, es gab einen besonderen
Grund, warum wir auch im australischen Busch landeten. Wir hatten eine
Telefonnummer von der Schwester einer Familie, die in unserem Heimatort wohnt.
Diese Leute sind vor ca. 20 Jahren nach Australien ausgewandert, wir haben sie
nie gesehen, nie gekannt, somit war es eine lustige Angelegenheit sie
anzurufen, denn sie kannten uns auch nicht.
Als wir uns aber durchgerungen
hatten, dort anzurufen, erlebten wir eine freudige Überraschung. Das Paar
war so freundlich, sie luden uns sofort zu sich ein um einige Tage mit ihnen zu
verbringen.
Wenn wir heute noch an diese 5 Tage im Busch zurück
denken, wissen wir, es war ein sehr tiefgreifendes Ereignis für uns. Naja,
aber erstmal mussten wir das Haus finden, in dem sie wohnten, was sich als
schwieriger als gedacht herausstellte.
Die Geschichte geht hier bald weiter.
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Auch hier wird es bald eine Geschichte geben..Geduld bitte.
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